und vielen jungen und junggebliebenen Europäern und Europäerinnen




Anlässlich des Europatages 2024 begab sich die Europäische Akademie Wien traditionell mit ihrem “Europetrain” auf eine Reise durch Europa in Wien. Heuer nahmen Schülerinnen und Schüler einer Volksschule aus Wien, sowie Vertreterinnen und Vertreter der tschechisch-österreichischen und der slowakisch österreichischen Vereine an den Ausfahrten der Oldtimertramway, Baujahr 1927, teil. Der ORF begleitete diese Initiative der Europäischen Akademie Wien mit der Fernsehkamera und dem Radiomikrofon.
Der Präsident der Europäischen Akademie Wien, Michael Wiesinger, führte die Fahrgäste durch eine vielleicht weniger bewusste Seite Wiens, auch wenn die Fahrt durch bekannte Gegenden, den 3. Bezirk und dann rund um den Ring ging. Europa und die EU sind nämlich überall und hinter jeder Ecke durch EU-Projekte präsent. Europa hautnah zu erleben, ist das Abenteuer mit der alten “Elektrischen”.
Es war sehr erstaunlich und hoch erfreulich, wie sich Schülerinnen und Schüler einer 4. Klasse Volksschule für Europa begeistern ließen. Es wurde die Europafahne in der alten Bim ausgebreitet und viel über Europa gesprochen. Dass es sich dabei um eine Integrationsklasse, auch mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen, handelte, war von besonderer Bedeutung. Alle waren interessiert und aufmerksam mit an Bord. Ein Dank darf an dieser Stelle den Lehrerinnen ausgesprochen werden, die die Schülerinnen und Schüler thematisch exzellent vorbereitet haben. (Aus Gründen des Datenschutzes dürfen wir nur sehr eingeschränkt Fotos von dieser SchülerInnenfahrt publizieren.)
In den Lehrplänen ist das Thema Europa bereits ab der 4. Klasse Volksschule vorgesehen. Es ist eine wesentliche Aufgabe der Europäischen Akademie Wien, die Jugend- und Erwachsenenbildung auf ihre Fahnen heftet, positive Begeisterung für Europa auch schon bei den Jüngsten zu generieren. Gleichermaßen bringen beispielsweise Studienreisen der Akademie „älteren Semestern“ Europa nahe.
Die abendliche Ausfahrt war 2024 den Cross Border Beziehungen zu Tschechien und der Slowakei gewidmet. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, die die tschechischen und slowakischen Bevölkerungsgruppen in Wien vertreten, konnten in der Oldtimertramway begrüßt werden. Frau Michaela Jana Löff, die selbst tschechische Wurzeln hat, spricht die Sprache fließend und war gemeinsam mit Michael Wiesinger eine der Hauptverantwortlichen für diese herausragende Fahrt. Der ORF begleitete uns die gesamte Reise durch Wien über. Viele Gespräche fanden vor und abseits der Kameras statt. Auch “mit von der Partie” waren u.a. Vizepräsident Fritz Pöltl, Generalsekretärin Ingrid Pöltl und der neu gewählte Präsident der Paneuropabewegung, Rainhard Kloucek. Er folgte kürzlich Karl von Habsburg in diesem Amt nach. Den Bogen zur aktuellen Europapolitik schloss Lukas Mandl. Als Mitglied des Europäischen Parlaments stand er für aktuelle Fragen Rede und Antwort. Seine herausragende Fachkompetenz und die Empathie für die europäische Völkervielfalt begeisterten. Es ist zu hoffen, dass Lukas Mandl auch weiterhin dem EU Parlament angehören wird.
Hanna und Laura gilt unser Dank für die alljährliche kulinarische Versorgung im Zug.
Auch 2025 wird die Europäische Akademie Wien wieder rund um den Europatag mit ihrem “Europetrain” unterwegs sein. Sie möchten mitfahren?
Anfragen an: w.temmel@buchhaltung-temmel.at
Tags: EU, ORF, Straßenbahn







