Unter der Voraussetzung, dass die COVID19 Maßnahmen Anfang Oktober eine Reise nach Tschechien zulassen, wurde seitens  der Europäische Akademie Wien eine Studienreise von 8. bis 10. Oktober 2020 nach Prag geplant.

Grundsätzlich setzte die Akademie in den letzten Jahren den Schwerpunkt, sich mit den unmittelbaren südosteuropäischen Nachbarstaaten näher zu beschäftigen, Kontakte zu knüpfen, aktuelle Informationen auszutauschen und die Länder mit ihrer Kultur und Politik Interessierten näher zu bringen.

Gerade die bilateralen Beziehungen zu Tschechien sind immer wieder auch durch kontroversielle Themen, wie grenznahe Atomkraftwerke oder den Umgang mit vergangenen Vertreibungen und den Benesch Dekreten besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Wie hoch die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Austausch an Arbeitskräften ist, zeigt die Corona Krise deutlich auf.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Studiereise sollten diese Aspekte widerspiegeln. Es wurden Gesprächstermine in der österreichischen Botschaft in Prag sowie im tschechischen Parlament geplant.

„Höhepunkt wird mit Sicherheit die Begegnung mit dem Erzbischof von Prag Kardinal Dominik Duka, der auf ein langes Leben, das von politischen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt wurde, zurückblickt und dem die kirchliche und europäische Zukunft ein großes Anliegen ist“, so der Präsident der Europäischen Akademie Wien Michael Wiesinger abschließend

Vizepräsident Tomas Sedlak bei einem Vorbereitungsgespräch mit Nationalrätin Gudrun Kugler